15. Januar 2021

Zitronenkuchen Low-Carb đŸ‹đŸ€© Fruchtig lecker und mit wenig Kohlenhydraten

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Zitronenkuchen gehört praktisch zum Standardrepertoire. Ein Zitronenkuchen ist nicht schwer zu backen und macht durch das erfrischende Aroma der Zitrone richtig gute Laune. So kommt auch an kĂŒhlen Tagen schon die Vorfreude auf den nĂ€chsten Sommer auf. An warmen Tagen ist so ein leckerer und saftiger Zitronenkuchen Low-Carb ohnehin ein Hit 😉

Wenn Du deine Zutaten sorgfĂ€ltig auswĂ€hlst und darauf achtest, dass alle Zutaten fĂŒr den Zitronenkuchen nicht mit Weizen bzw. Gluten verunreinigt sind, dann hast Du einen herrlichen glutenfreien Zitronenkuchen.

Und noch ein kleiner Tipp: Wenn Du deinen Zitronenkuchen Low-Carb etwas heller haben möchtest, dann nutze einfach blanchierte gemahlene Mandeln anstatt die normalen gemahlenen Mandeln. Auf diese Weise hat dein Zitronenkuchen nicht die kleinen dunklen Flecken von den Mandelschalen und sieht gleichmĂ€ĂŸiger aus. Das ist aber nur eine rein optische Maßnahme und hat sonst keine Relevanz, ob Du blanchierte Mandeln nutzt oder nicht.

Die Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) oder 200 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.
    Wichtiger Hinweis: Backöfen können je nach Marke oder Alter wesentliche Temperaturunterschiede von bis zu 20 Grad oder sogar mehr aufweisen.

    Kontrolliere deshalb grundsĂ€tzlich dein Backgut wĂ€hrend des Backens des Öfteren, ob das Backgut nicht zu dunkel wird oder eventuell zu wenig Temperatur vorhanden ist und nicht richtig gart.

    Passe gegebenenfalls die Temperatur und/oder die Backzeit entsprechend an.
    Die Zitronen heiß abwaschen und die Schale abreiben bis Du ca. 2 Teelöffel Zitronenschale erhĂ€ltst. Alternativ kannst Du auch fertige Zitronenschale aus der Packung verwenden.
  2. Anschließend die Zitronen halbieren und den Saft auspressen. Die Zitronen ergeben ca. 140 – 150 Gramm Saft.
  3. Die Butter weich werden lassen und mit dem Erythrit leicht schaumig rĂŒhren. Die Eier, das Buttervanille-Aroma, das Zitronenaroma und den Zitronensaft hinzufĂŒgen und sorgfĂ€ltig verquirlen.
  4. Die gemahlenen Mandeln mit dem Natron grĂŒndlich vermischen und dann mit der Butter-Ei-Masse verrĂŒhren. Den Teig fĂŒr deinen Low-Carb Zitronenkuchen in eine Kuchenform deiner Wahl fĂŒllen, z. B. eine Guglhupfform oder Kastenform.
  5. Den Low-Carb Zitronenkuchen in den Backofen schieben und 40 Minuten backen. Anschließend den Low-Carb Zitronenkuchen aus der Form stĂŒrzen und abkĂŒhlen lassen.
  6. Optional kannst Du zur Dekoration den Low-Carb Zitronenkuchen obenauf mit etwas Aprikosenaufstrich bestreichen und mit ein wenig abgeriebener Zitronenschale bestreuen. Guten Appetit.

Zitronenkuchen Low-Carb
Zitronenkuchen Low-Carb

 

Low-Carb Zitronenkuchen backen mit echten Zitronen

Wenn Du heutzutage einen Zitronenkuchen im Supermarkt kaufst, dann hat dieser Kuchen oftmals recht wenig mit Zitronen zu tun. Abgesehen von den ĂŒblichen Konservierungs- und Farbstoffen ist in so einem abgepackten Kuchen im Prinzip gar keine Zitrone drin. Leider ist der Kuchen mit allen möglichen Aromen gebacken, die in aller Regel auch noch kĂŒnstlich hergestellt wurden.

Oder die vielerorts angepriesenen Backmischungen sind oftmals auch nicht viel besser. Bei den Backmischungen kannst Du zwar einfach echten Zitronensaft unterrĂŒhren, aber die Gefahr besteht natĂŒrlich, dass dadurch der Teig zu flĂŒssig wird und der Zitronenkuchen letztendlich misslingt.

Bei meiner Oma war das immer alles ganz anders, da gab es keinen fertigen Kuchen aus der Packung oder gar eine Backmischung. Entweder gab es frischen Kuchen vom BĂ€cker bzw. aus der Konditorei oder der Kuchen wurde selbst gebacken. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie meine Oma mit viel Freude und Leidenschaft in ihrer KĂŒche stand und Kuchen gebacken hat.

Das wunderbare an ihrem Kuchen war, dass meine Oma nicht nur frische Zutaten genutzt hat, sondern meist auch noch alles was ging aus dem eigenen Garten. Besser und frischer kannst Du keinen Kuchen backen. Ihr Erdbeerkuchen zum Beispiel mit den schönsten Erdbeeren, die wir Kinder gerade gemeinsam im Garten gepflĂŒckt hatten um meiner Oma beim Backen zu helfen. Einfach ein unvergleichlich herrlicher Kuchen wurde das.

Zitronen fĂŒr Zitronenkuchen wuchsen natĂŒrlich nicht im Garten, aber meine Oma hat natĂŒrlich auch dafĂŒr richtige FrĂŒchte genommen. Ich durfte dann immer die Zitronen auspressen. Das machte mir so viel Spaß, dass ich jedes Mal mehr Zitronen auspressen wollte, als meine Oma fĂŒr den Zitronenkuchen ĂŒberhaupt brauchte. NatĂŒrlich durfte ich trotzdem alle Zitronen auspressen, die da waren 😉 Sie hat den ĂŒbrigen Saft dann spĂ€ter einfach fĂŒr andere leckere Sachen verbraucht.

Übrigens waren meine kindlichen Zitronen-Auspress-Aktionen auch immer mit viel Kleckerei verbunden, aber Omas sehen das ja zum GlĂŒck immer sehr gelassen 🙂 Das Ergebnis, der frisch selbst gebackenen Zitronenkuchen war jedenfalls immer unglaublich lecker, saftig und herrlich zitronig. So einen Zitronenkuchen kannst Du nicht kaufen!



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