23. Juli 2020

So bekommst Du die Lust auf Süßigkeiten in den Griff.

  • Start
  • /
  • Magazin
  • /
  • So bekommst Du die Lust auf Süßigkeiten in den Griff.

Low-Carb Camp® Newsletter

Jetzt kostenlos abonnieren und nichts mehr verpassen!

__CONFIG_colors_palette__{"active_palette":0,"config":{"colors":{"98315":{"name":"Main Accent","parent":-1}},"gradients":[]},"palettes":[{"name":"Default","value":{"colors":{"98315":{"val":"rgb(2, 155, 171)"}},"gradients":[]},"original":{"colors":{"98315":{"val":"rgb(47, 138, 229)","hsl":{"h":210,"s":0.77,"l":0.54,"a":1}}},"gradients":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__
__CONFIG_colors_palette__{"active_palette":0,"config":{"colors":{"9a854":{"name":"Main Accent","parent":-1},"aed69":{"name":"Accent Light Transparent","parent":"9a854","lock":{"saturation":0,"lightness":0}},"0b7bf":{"name":"Accent Dark","parent":"9a854","lock":{"saturation":1,"lightness":1}}},"gradients":[]},"palettes":[{"name":"Default","value":{"colors":{"9a854":{"val":"var(--tcb-local-color-98315)","hsl":{"h":210,"s":0.78,"l":0.01,"a":1}},"aed69":{"val":"rgba(255, 255, 255, 0.18)","hsl_parent_dependency":{"h":210,"l":1.22,"s":1.01}},"0b7bf":{"val":"rgb(34, 46, 62)","hsl_parent_dependency":{"h":216,"l":0.19,"s":0.29}}},"gradients":[]},"original":{"colors":{"9a854":{"val":"rgb(19, 114, 211)","hsl":{"h":210,"s":0.83,"l":0.45,"a":1}},"aed69":{"val":"rgba(60, 152, 247, 0.18)","hsl_parent_dependency":{"h":210,"s":0.92,"l":0.6,"a":0.18}},"0b7bf":{"val":"rgb(35, 47, 65)","hsl_parent_dependency":{"h":216,"s":0.29,"l":0.19,"a":1}}},"gradients":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__
Kostenlos abonnieren!

Ich war früher ein richtiges Schleckermaul. Schokolade, Gummibärchen und andere süße Leckereien gehörten zu meiner Grundausstattung in der Küche. Eine Tafel Schokolade hatte bei mir eine geringere Überlebensdauer als ein Schneeball in der Sauna.

Als ich dann das erste Mal mit der Low Carb Ernährung begann und ich im Zuckerentzug war, ging ich gefühlt durch die Hölle. Da ich zu früheren Zeiten ein starker Raucher war (Mittlerweile Ex-Raucher), kann ich aus Erfahrung den Zuckerentzug fast schon mit einem Nikotinentzug gleichsetzen. Nur wollte ich beim Zuckerentzug nicht ständig eine Zigarette knabbern, sondern Süßigkeiten futtern.

Tipp 1 – Was nicht da ist, kann nicht gegessen werden.

Es ist schon abstrus. Da will man abnehmen oder einfach nur gesünder leben und was passiert? Man geht durch die Geschäfte und packt sich irgendwelche Leckereien ein. Der Gedanke ist natürlich klar – man will sich die Schokolade einteilen, nur ein kleines Stücken essen.

Doch damit belügt man sich nur selbst. Die Wahrheit ist, dass es so nicht funktioniert. Kommt der Zuckerhunger wird die Schokolade auch komplett aufgegessen. Ich könnte wetten, dass es dir auch schon so ergangen ist. Was folgt, ist oftmals das schlechte Gewissen und im schlimmsten Fall sogar ein kompletter Rückfall in alte Essgewohnheiten.

Tipp 2 – Nutze Low Carb Alternativen.

Das Verlangen nach Süßigkeiten kann auch einfach nur ein Verlangen nach schnellen Kohlenhydraten sein. Sorge einfach dafür, dass dein Insulinspiegel im Gleichgewicht ist und sich ständig auf einem niedrigen Niveau hält. Sollte dich trotzdem einmal der Appetit nach etwas Süßem überkommen, nutze einfach eine selbst gemachte Low Carb Süßigkeit mit einem niedrigen Anteil an Kohlenhydrate. Viele Leckereien findest Du in unsere kostenlosen Low Carb Rezepten.

Tipp 3 – Verzichte auf raffinierten Zucker zum süßen.

Raffinerter Zucker (Auch: Weißer Zucker, Haushaltszucker) hat in einer Low Carb Ernährung nichts zu suchen. Aber auch bei anderen Ernährungsformen sollte diese Form von Zucker vom Speiseplan gestrichen werden. Denn Zucker macht uns krank:

  • Zucker fördert Diabetes,
  • Karies entsteht dank Zucker,
  • Zucker ist Schuld an einem hohen Cholesterinspiegel (Nein, nicht Eier oder das gesunde Fett ist schuld),
  • Zucker sorgt für Übergewicht,
  • Zucker erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Jedoch kann Zucker auch Schuld an Pilzen sein und sogar Depressionen verursachen. Die Liste der möglichen Krankheiten und Störungen, die durch unseren Haushaltszucker entstehen können ist endlos. Verzichte also auf den weißen Zucker.

Tipp 4 – Esse das richtige Obst anstatt Süßigkeiten.

Zwar enthält auch Obst Zucker in Form von Fructose, jedoch gibt es genügend Obstsorten, die auch in einer Low Carb Ernährung in Maßen gegessen werden können. Zudem wird Fructose insulinunabhängig verstoffwechselt und die Gefahr von Heißhungerattacken werden reduziert.

Das macht die Fructose jedoch nicht zwingend zu einer gesunden Alternative zum Weißzucker. Denn Fructose wird in der Leber verarbeitet und ein Überschuss von Fructose wird wiederum in Fett umgewandelt. Nicht wenige Menschen haben eine Fettleber zu beklagen und das nur durch den übermäßigen Genuss von Fructose. Also auch hier macht die Dosis das Gift. Zu empfehlen ist an dieser Stelle fast jede Form von Beerenobst wie zum Beispiel:

  • Erdbeeren,
  • Brombeeren,
  • Holunder,
  • Heidelbeere,
  • Sanddorn,
  • Stachelbeere.

Achtung! Es gibt einen Unterschied zwischen Beerenobst und Beeren.

Tipp 5 – Nutze Zuckeralternativen.

Auch Zuckeralternativen können dabei helfen, die Zuckersucht beziehungsweise das Verlangen nach Süßigkeiten zu kontrollieren. Quasi als Ersatzdroge. 😉 Wir nutzen als Zuckersatz zum Beispiel Erythrit. Zwar hat Erythrit nur 70% Süßkraft von normalem Zucker, jedoch weist Erythrit keinerlei Kalorien auf und wird als Ballaststoff (Zuckeralkohol) vom Körper nicht verwertet.

Du kannst aber auch andere Zuckerersatzstoffe wie Xylit oder Stevia verwenden. Achte jedoch gerade bei Stevia darauf, dass Du wirklich reines und gutes Stevia kaufst. Einige Anbieter strecken Stevia nämlich mit Maltodextrin und dann hast Du nichts gewonnen.

PS: Über den Sinn, Unsinn oder gesundheitlichen Aspekt von bestimmten Zuckeralternativen wie zum Beispiel Aspartam werde ich mich hier jetzt nicht auslassen. Das würde zu weit führen und muss auch jeder für sich selbst entscheiden.

Tipp 6 – Achte auf versteckten Zucker.

Es ist wirklich nicht leicht, aus der Zuckerfalle herauszukommen, um die Zuckersucht zu besiegen. Die Lebensmittelindustrie ist nicht gerade geizig mit dem billigen Füllmittel und Geschmacksträger Zucker. Egal ob es der Rotkohl aus dem Glas ist, der Ketchup aus der Flasche oder der, auf dem ersten Blick, angeblich gesunde Fruchtjoghurt.

Überall kann zusätzlicher Zucker drinstecken um die Geschmacksnerven der Konsumenten zusätzlich zu stimulieren. Dabei muss auf den Produkten nicht einmal explizit Zucker draufstehen. Denn es gibt genügend alternative Zuckerarten oder Synonyme um den Konsumenten in die Irre zu führen. Beispiele? Hier sind einige davon:

  • Melezitose,
  • Dextrose,
  • Saccharose,
  • Mannose,
  • Maltose,
  • Glucose,
  • Maisstärke,
  • Fructose,
  • Isoglucose,
  • Raffinade,
  • Affinade.

Im Grundsatz solltest Du, gerade in der Anfangszeit deiner Entwöhnung, hauptsächlich unverarbeitete Lebensmittel zu dir nehmen. Alles was industriell verarbeitet wurde, sollte im Regal stehen bleiben.

Tipp 7 – Entwöhne dich schnell vom Zucker.

Viele versuchen sich langsam vom Zucker zu trennen. Doch, um eine Sucht zu besiegen, ist die sogenannte Schlusspunktmethode, die mit Abstand erfolgversprechendste. Einigen wird diese Methode sicher von (Ex-)Rauchern bekannt sein. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, eine Bundesoberbehörde des Bundesministeriums für Gesundheit, empfiehlt die Schlusspunktmethode.

Auch beim Zuckerentzug können bestimmte Diäten und Kuren dich dabei unterstützen einen sofortigen Schlusspunkt zu setzen. Eine der bekanntesten und erfolgreichsten ist an dieser Stelle die Stoffwechseldiät, auch als Stoffwechselkur bekannt. Gleich in der ersten Phase der Stoffwechseldiät wird dank intensiver Reduzierung der Kohlenhydrate in Kombination mit der Zufuhr von Mineralien und Vitaminen der Körper vom Zucker entwöhnt.

 


Tags


Schreibe einen Kommentar

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Das könnte dir auch gefallen